Franziska M. Köllner

   

Die Leipziger Künstlerin Franziska M. Köllner beschäftigt sich in ihren plastischen Arbeiten in erster Linie mit der menschliche Figur. Dabei interessiert sie das Spannungsfeld im Übergang von naturalistischer Darstellung zur Abstraktion.

Gleichzeitig beschäftigt sie die seriale Vielfalt eines Themas, wodurch immer wieder neue Sichtweisen entstehen.

Die Objekte sind in Rakutechnik hergestellt, einer alten asiatischen Brennmethode.

Dabei werden die Stücke bis ca. 1000° C im Gasofen erhitzt, dann mit langen Zangen aus dem Feuer genommen, kurz an der Luft abgeschreckt und danach in große Metallgefäße gelegt, die mit brennbaren Materialien z. B. Sägespänen gefüllt sind.

Durch die noch heißen Stücke fangen die Späne an zu brennen, und in dem geschlossenen Metallbehälter entsteht eine reduzierende Atmosphäre. Der Kohlenstoff lagert sich dadurch in den Krakeleerissen ab. Bei diesem Brennverfahren spielt das Feuer und der Rauch eine große Rolle, wodurch jedes Stück seine individuelle Note erhält.